Daimler AG - Forschung und Technologie

Europaweite Kooperation zur integrierten Verkehrssicherheit

Webbasiertes Arbeiten hilft Unternehmen bei Einführung des neuen Bahn-Standards

Nach drei Jahren intensiver Zusammenarbeit wurde jetzt das europaweite EASIS Projekt (Electronic Architecture and Systems Engineering for integrated Safety Systems) zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durch die Integration effizienterer und standardisierter Sicherheitssysteme in Personen- und Lastwagen erfolgreich abgeschlossen.

Das Ziel von EASIS war es, Techniken bereit zu stellen, die zuverlässige Konzepte modularer Elektrosysteme beinhalten. Beteiligt waren alle führenden europäischen Autohersteller sowie Automobil-Zuliefern und unabhängige Markforschungsunternehmen. Insgesamt waren es 23 Unternehmen aus sieben Ländern, die in fünf verschiedenen Sprachen kommunizierten.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Europäischen Union im Januar 2004. Ein Budget von 9 Millionen Euro wurde dafür zur Verfügung gestellt. Die Leitung und Koordination des Projekts übernahm Frau Dr. Vera Lauer, Manager E/E Concepts and Technologies bei der Daimler AG – Forschung und Technologie
„Das EASIS Projekte beschäftigte sich mit Elektronik – Hardware, Software und anderen Tools. Dabei ging es sowohl um die aktive wie passive Sicherheit von Autos. Ein Bespiel sind die  Warn- und Unterstützungssysteme, zu Unfallvermeidung. Aber auch die Schutz und Rettungssysteme, die nach einem Unfall greifen, spielten eine wichtige Rolle. Integrierte Sicherheitssysteme sind von zunehmender Bedeutung für die Automobilindustrie, weil sie helfen, die Unfallzahlen und -folgen zu reduzieren.“

Spezielle Anforderungen an das EASIS Projekts

  • Spezielle Software Services sollen sichere Abläufe garantieren
  • Es wurde eine Software entwickelt, die auch im Falle eines Fehlers sicher ist
  • Die Entwicklung von Sensoren zur Vermeidung von tückischen Gefahren, außerhalb des Auto
  • Integration von überscheidenden Sicherheitsfunktionen mit höher Zuverlässigkeit
  • Das Management von hoch komplexen Systemen
  • Integration von Nachtsichtgeräten, Geschwindigkeits-Sensoren und anderen Funktionen, die das Zusammenspiel mit anderen Autos optimieren


Dr. Vera Lauer und andere Mitglieder des Projekts, wurden von ihren Unternehmen „Full Time“ für EASIS abgestellt. Andere wiederum mussten ihre Aufgaben neben ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit wahrnehmen. Deshalb erfolgte der Informationsaustausch oft in Form von Online-Meetings der Telefon Konferenzen. Für die Planung und Umsetzung dieser webbasierten Konferenzen nutzen die EASIS Teilnehmer die Projektmanagement Plattform Projectplace. 75 aktive User an 23 verschiedenen Standorten tauschten via Projectplace Dokumente und Informationen aus, legten Verantwortlichkeiten fest, führten Freigabeprozesse durch und erstellten quartalsweise Projektberichte für die Europäische Kommission. Das Datenvolumen, das über Projectplace abgewickelt wurde, betrug 3,5 GB.

EASIS ist nur eins von zahlreichen Projekten, das sich mit integrierter Sicherheit in Autos befasst.

„Der webbasierte Service von Projectplace hat uns bei der Umsetzung von EASIS wirklich sehr geholfen: Er ist einfach anzuwenden und absolut selbsterklärend“, resümiert  Dr. Vera Lauer. „Jetzt wo das EASIS Projekt abgeschlossen ist, setzen wir Projectplace auch für verschiedene andere Projekte ein, bei denen Teamarbeit eine wichtige Rolle spielt und die Projektmitglieder an verschiedenen Standorten sitzen.“