FlexRay Consortium

Das Unternehmen

Eine Firma allein hätte sich die Entwicklung nicht leisten können. Also gründeten mehrere Unternehmen im Jahr 2000 ein Konsortium. Ihr Ziel: ein zeitgesteuertes, serielles Datenbussystem für die Anwendung in der Automobilindustrie, genannt „FlexRay“.

Als Kernpartner brachten BMW, Daimler, Freescale, General Motors/Opel, NXP Semiconductors, Bosch und VW/Audi schließlich das System zur Marktreife, rund hundertweitere internationale Firmen hatten sich als Mitglieder dem Konsortium angeschlossen.

Die Anforderung

Mehr Übersichtlichkeit Das Ergebnis der Arbeit des Konsortiums sollte eine Spezifikation für Bus-Systeme sein, ein verbindlicher Standard. Danach gefertigte Teile sollten in den verschiedenen Automobilen einsetzbar sein. „Bei Spezifikationen, die schnell bis zu 800 Seiten umfassen, wurde es zu einer echten und zeitraubenden Herausforderung, mit dieser Methode die Übersicht zu behalten“, sagt Martin Stöcker. Wer hatte was bereits bearbeitet, wie war der Stand, welche Daten fehlten noch und welche war die aktuelle Version des Dokuments? Das Chaos war vorprogrammiert. Das wollte das Konsortium verhindern und entschloss sich zur Einführung einer Software für die Koordinierung des Projekts. Die Wahl fiel auf Projectplace.

Die Lösung

„Projectplace ist eine exzellente Möglichkeit, um die Teilnehmer mit dem Projekt zu verheiraten und effektiv daran arbeiten zu lassen“, findet Martin Stöcker. Als webbasierte Software war Projectplace für die Mitarbeiter in aller Welt problemlos erreichbar, jeder konnte sie ohne weitere Installation an seinem eigenen Arbeitsplatz nutzen. Zur raschen Akzeptanz im Projekt trug für den Administrator auch die intuitive Bedienbarkeit des Programms bei. „Ohne große Einweisung ließ sich die Software sofort nutzen.“ Projectplace wurde schnell vor allem als Datenablage zu einem Mittelpunkt des Projekts. „So konnten wir weiterhin dezentral arbeiten, hatten aber gleichzeitig alle wichtigen Dokumente zentral versammelt.“ Der Überblick war gewährleistet, nicht zuletzt durch die Strukturierung der Ordner nach den Anforderungen des Projekts. „Dadurch haben wir in die Daten eine gewisse Beständigkeit gebracht“, sagt Martin Stöcker.

Einen wesentlichen Vorteil brachte Projectplace für Martin Stöcker die Kommunikation zwischen den Unternehmen. „Mit der Software hatten wir einen zentralen virtuellen Raum, in dem die Firmen ungeachtet der internationalen Grenzen bequem miteinander arbeiten konnten.“

» Referenzbericht FlexRay AG