RailNetEurope

Das Ziel: durchgehender Bahngüterverkehr vom Polarkreis bis Süditalien

Unter dem Titel „North-South Freight Freeways“haben sich bereits 1998 zehn nationaleNetzbetreiber zusammengeschlossen,um den Güterverkehr auf den Korridoren inihrem Bereich voranzutreiben. Mittlerweileheißt die Organisation „RailNetEurope“ undhat seinen Sitz in Wien. Die Allianz hat dasZiel, auf einem durchgängigen Schienennetzvon Narvik (Norwegen) im Norden bis Brindisi (Italien) im Süden und von Rotterdambis Wien den Marktanteil desSchienenverkehrs deutlich zu steigern undauf diese Weise mit dazu beizutragen, dassdas prognostizierte Mengenwachstum imGüterverkehr nicht in den befürchtetenVerkehrskollaps auf den Straßen Europaseinmündet.

Unter Führung eines 10-köpfigen Aufsichtsgremiums, der SupervisoryGroup, und koordiniert durch einenJoint Manager arbeiten derzeit 57 Expertenaus den zehn beteiligten Bahngesellschaftenin vier Arbeitsgruppen mit. Deshalbhat sich RailNetEurope sich dafür entschieden,ihre gesamte Tätigkeit über eine Extranet-Verbindung mithilfe des Online-DienstesProjectplace zu steuern. Unter anderemwerden über Projectplace die gemeinsamenVerträge entworfen und abgestimmt,Fahrpläne für die Güterzüge erstellt undneue Produkte entwickelt.

Projectplace wurde von einem schwedischen Kollegen von Banverket – dem Schwedischen Netzbetreiber – empfohlen, derintern schon länger mit Projectplace arbei-tet. Nach einer ersten Prüfung des Angebotswurde zunächst ein Gratis-Test-Projektfür 20 Tage eingerichtet.

Das Testprojektstartete im August 2001 und wurde von16 Mitgliedern des Marketingteams für dieenge Zusammenarbeit im Rahmen dessogenannten „One-Stop-Shop“ genutzt.Projectplace Mitarbeiter wurden zu einemInternationalen Meeting aller Beteiligten nach Wien eingeladenund stellten den zukünftigen Nutzernvon Projectplace den Dienst mit allen Featuresvor. Nach der Präsentation und Schulungwar das gesamte Team restlos von denVorteilen des Dienstes überzeugt.

„Durch die nützlichen Aufgabenfunktionen und dieVersionierung von Dokumenten lassen sichFehler vermeiden und komplizierte Abstimmungsvorgängedeutlich vereinfachen“, sagtder Projektleiter. Besonders lobt er die Feedback-Mechanismenvon Projectplace: „Der Ergebnisberichtist ein super Service. Man muss nämlich garnicht ständig im Projekt sein, um über alleVeränderungen auf dem Laufenden zu bleiben.Es reicht völlig aus, sich den täglichenErgebnisbericht anzusehen und dann gezieltzu schauen, welche Veränderungen es imProjekt gab.“

Der Joint Manager und seine Kollegenhaben ihr Kommunikationsnetz mittlerweileden anderen Bahnen aus weitereneuropäischen Ländern für den Aufbau destranseuropäischen Frachtnetzes TERFNweiterempfohlen. Auch hier soll Projectplacezum Zuge kommen - und das im wahrstenSinne des Wortes

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